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Reply to commentDie deutsche "Bundesagentur für Arbeit" erhoffft sich eine "Wachstumsspritze"In Deutschland müssen Beamte noch blöder sein als hierzulande, denn anders lässt sich dieses Statement nicht interpretieren:
Das Problem ist, dass in Deutschland immer noch drei Millionen Leute offiziell ohne Arbeit sind, und effektiv vermutlich die doppelte Zahl von Leuten Arbeit sucht, aber keine findet, aus welchen Gründen auch immer. Für diese Leute tönt die Behauptung des Chefs der Bundesagentur für Arbeit wie ein Hohn. Und die Zahlen der Arbeitssuchenden aus Osteuropa sind keineswegs tief:
Wenn man noch das nicht unbeträchtliche Risiko einer Flut von Griechen, Spaniern und Portugiesen einrechnet, und die erwartete Afrikanerschwemme wegen den Verhältnissen in Nordafrika nicht einrechnet (aber ehrlicherweise sollte), die wegen der desolaten Lage in ihrer Heimat auch nach Deutschland kommen könnten, kann sich auf lange Zeit tiefere Arbeitslosenraten abschminken - ohne die 250000 Osteuropäer bestünde die Möglichkeit, die Arbeitslosenzahl jedes Jahr um weitere 200000 zu senken. Die Personenfreizügigkeit wird aber höchstens für eine Wachstumsspritze bei den Arbeitslosen- und HartzIV-Bezüger-Zahlen sorgen. Vermutlich hat der Chef der Arbeitsagentur auch genau das gemeint. Das gleiche Problem haben hier in der Schweiz auch, mit dem Unterschied, dass wir dagegen etwas machen könnten.
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