Offenbar läuft die Welt, wenn man einer Studie eines gewissen Nicholas Stern glauben soll, in eine mächtig teure Klimakatastrophe hinein:
Die Folgen des Klimawandels könnten zwischen fünf und 20 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts auffressen, vergleichbar mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren. Kosten in einer Größenordnung bis zu 3,68 Billionen Britische Pfund (rund 5,5 Billionen Euro), hat Stern hochgerechnet, kämen auf die Menschheit zu, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen werde.
Da wird "hochgerechnet", das Wort "könnten" wird verwendet, und ditto der Konjunktiv des Verbes "kommen", wie so häufig...
Die Ökonomen um Stern mahnen, dass schon jetzt rund ein Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts - etwa 270 Milliarden Euro jährlich - ausgegeben werden müsse, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.
wenn der Staat wieder mal gewaltige Summen Geld braucht. Damit diesem Punkt Nachdruck verliehen wird, darf ja kein Zweifel entstehen:
"Marktorientierte Instrumente wie Steuern müssen eine substantielle Rolle spielen", heißt es darin nach Angaben der Zeitung. Unter anderem erwäge die Regierung neue Steuern.
Was genau "Markorientierte Steuern" sind überlasse ich lieber erwiesenen Ökonomen als meinereiner, aber bisher hat jede Steuer, die ich gesehen habe, hat nur noch stärker verhindert, dass ich am Markt teilnehme und dadurch die Volkswirtschaft fördere. Die 'Guten' und die 'Ökologen' darf es natürlich nicht treffen:
Darin ist unter anderem von höheren Abgaben auf verbrauchsintensive Autos und höheren Kosten für die Straßenbenutzung die Rede.
Aber eigentlich hat sich Gordown Brown nicht mit der Studie bis auf die Knochen blamiert, sondern mit den Personen, die er ins BettBoot hineingeholt hat - Al Gore, ehemals US-Vizepräsident, und jetzt Urheber des Filmes "Inconvenient Truth", der offenbar top-seriös und erfolgreich ist...
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